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500 Jahre - Das Reformationsfest im Kirchenkreis Uelzen

Kirchenkreis feiert 500 Jahre Reformation

Der ganze Kirchenkreis feierte gemeinsam 500 Jahre Reformation. Mit viel Musik, einem großen Fest-Gottesdienst, mit Speis und Trank. Die Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen präsentierten sich, die kirchlichen Einrichtungen und Dienste informieren über ihre Arbeit. Und eine gewonnene Wette - Kirchentags-Atmosphäre mitten in Uelzen.

Länge: 43.25 Min.

Ulrich Hillmer und Iris Junge machten es spannend. Die Pastoren an der St. Johannis- und der St. Marien-Kirche nehmen auf der Bühne die ersten Zahlen in Empfang.

Die Chöre aus Bad Bodenteich und Suhlendorf treten auf. Dann verwickeln die beiden Propst Jörg Hagen in ein Gespräch - und lassen ihn noch ein bisschen zappeln. Wenn er die Wette zum Reformationsfest in Uelzen verliert, wird er tun, wovor er besonders Angst hat: hoch zu Ross durch Uelzen reiten. Zum Üben bekommt er ein Steckenpferd überreicht.

"Wir haben auch deshalb nicht gesagt, was er machen muss, wenn er verliert, weil dann gar keiner gekommen wäre", meint die Pastorin scherzhaft. Denn wer hätte den Chef-Seelsorger nicht gerne auf dem Pferderücken hocken sehen?

Doch die Uelzener haben sich zahlreich im Stil der frühen Neuzeit verkleidet.

Am Ende wird nicht nur die Mindestzahl von 500 Verkleideten erreicht. Rund 600 Personen erinnern an die Reformationszeit, als vor genau 500 Jahren - 1517 - Martin Luther seine Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg nagelte.

Vielleicht war die St. Marien-Kirche zu Luthers Zeiten, als auch die Uelzener von der neuen Lehre erfuhren, so voll wie beim Festgottesdienst. Für Propst Hagen dürfte es jedenfalls eine neue Erfahrung sein. Seine Zuhörer füllen Seitenschiffe und Eingänge. Sie stehen auf dem Gang zwischen den Bänken und sitzen im Chorraum, um seiner Predigt zu lauschen.

Der Propst erinnert an Luthers Schrift "Von der Freiheit eines Christenmenschen."

Darin habe der Reformator gezeigt, dass sich der Mensch nicht durch Leistung vor Gott beweisen müsse. "Auch 500 Jahre nach dem Thesenanschlag - wir sind so frei", predigt Hagen.

Die Reformation geht weiter

Er selbst muss also nicht reiten, weil er die Wette gewonnen hat, aber er wird es freiwillig tun, wie er auf der Bühne ankündigt.

Auch das gibt es im Video zu sehen...

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