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Uelzens dritte Heraklidenschlacht

Matsch, Schweiß und Teamgeist

Herakliden, Hopliten und Heloten: Der Uelzener Extremhindernislauf ist mittlerweile eine bundesweit bekannte Größe. Rund 400 Starter machten sich am Sonnabend auf die Reise durch einen, an die griechische Mythologie angelehnten Hindernisparcours.

Länge: 24.57 Min.

Je nach persönlicher Fitness galt es dabei, zwischen 50 und 130, von den Organisatoren in liebevoller Arbeit erstellte Hindernisse zu überwinden.

Die Ansprüche an das nasse, matschige und kräftezehrende Spektakel waren dabei durchaus unterschiedlich gelagert. So hatte beispielsweise das Team der "Heidesprinter", das mit neun Teilnehmern in allen Läufen vertreten war, mit Thorsten Schirmer aus Großburgwedel einen echten Crack in seinen Reihen. Der 44-jährige Athlet nutzte das Event in Uelzen für ein lockeres Langstreckentraining, um sich für die diesjährigen "Obstacle Cours Race" (OCR) Weltmeisterschaften in Kanada fit zu machen.

Ganz anders das Werksteam der Uelzena: Zum ersten Mal unter dem lustigen Fantasienamen "Milchgötter" am Start, lautete das erklärte Ziel der elf Teilnehmer aus Produktion und Verwaltung auf der für Einsteiger gedachten "Heloten"-Strecke einfach nur – ankommen! Die Idee zur erstmaligen Teilnahme wurde übrigens auf dem jüngsten AZ-Abendvolkslauf geboren.

Derweil hatte Cheforganisator Clemens Simon in der Vorbereitung einige (fast) schlaflose Nächte zu überstehen und musste am Wettkampftag noch in den frühen Morgenstunden eine folgenschwere Entscheidung fällen: Als Folge des anhaltenden Regens der letzten Tage, waren die Strömungsverhältnisse der Ilmenau zu extrem, sodass beispielsweise der bekannte Verlauf rund um den Ratsteich gestrichen wurde. Nass, so viel dürfte klar sein, wurde es natürlich dennoch.

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